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Alkohol - der Morgen danach

Alkohol - der morgen danachAuf einer Party kann das eine oder andere Glas Bier oder Sekt über den Durst schon passieren. Wir verraten Ihnen wie Sie den Kater am Morgen danach und die folgend genannten Symptome bestens überstehen. Zusätzlich verraten wir Ihnen auch, wie Sie dem Kater mit alt bewährten Hausrezepten eine Kampfansage machen und er gar nicht erst zum Vorschein kommt. Doch zuvor möchten wir Sie darüber informieren, was der Alkohol überhaupt mit Ihrem Körper anstellt.

Kennen Sie das auch?
Der Schädel brummt, die Mundhöhle ist trocken und pelzig, Schwindelgefühle und ein flaues Gefühl im Magen kommen hinzu. Gleichzeitig mit diesen Symptomen wächst die Erkenntnis „Nie wieder Alkohol". Der Morgen nach einer feuchtfröhlichen Nacht ist mitunter eher von Reue als von Freude über einen unterhaltsamen Abend geprägt.

Wie wirkt Alkohol im Körper?

Beim geselligen Trinken, also z. B. einem Glas Wein zum Essen, erreicht der Alkohol erst gar nicht den Dünndarm, sondern wird bereits im Magen durch die dort vorhandene Alkoholdehydrogenase abgebaut. Werden aber größere Mengen Alkohol auf nüchternen Magen getrunken, gelangen diese recht schnell in den Dünndarm, dessen große Resorptionsfläche dann für eine vollständige Aufnahme sorgt.

Männer und Frauen unterscheiden sich beim Abbau von Alkohol im Körper

Frauen und Männer verarbeiten Alkohol in unterschiedlichem Maße. Zum einen haben Frauen einen höheren Anteil von Fettgewebe im Vergleich zum Muskelgewebe. Das Fettgewebe wirkt quasi wie ein Alkohol - Depot: Es speichert den Alkohol und gibt ihn kontinuierlich ins Blut ab. Bei Frauen ist zudem das im Magen vorhandene Alkohol abbauende Enzym-Dehydrogenase nicht so aktiv, wie im Magen von Männern. Wie schnell Sie nach einem Gelage "den Verstand verlieren", hängt außerdem vom Körpergewicht ab - egal ob Sie Frau oder Mann sind.

Dass Alkohol in größeren Mengen die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit am nächsten Tag beeinträchtigt und zudem über reichlich Kalorien verfügt, ist mittlerweile hinreichend bekannt. Ein Gramm reiner Alkohol enthält 7 Kalorien (kcal). Zum Vergleich: Ein Gramm Fett hat 9 kcal. Alkohol ist nur in geringen Mengen ein Genussmittel. In höheren Dosen ist es ein Rauschmittel und in jedem Fall ein Zellgift.

Trotzdem siegt dann und wann die Unvernunft.
Der dumpf pulsierende bis hämmernde Kopfschmerz am Morgen danach ist meist auf einen Flüssigkeits- - und Elektrolytmangel aufgrund der vermehrt erzwungenen Ausscheidung von Wasser und Natrium über die Nieren sowie auf im Blut zirkulierende Abfallprodukte des Alkoholabbaus in der Leber zurückzuführen.

Wenn schon Alkohol, dann richtig - Tipps!

Wenn die Unvernunft doch mal siegen sollte und Sie in den Alkoholgenuss kommen, dann beachten Sie dabei folgende 8 Tipps, damit Ihnen der Kater erspart bleibt:

  • Trinken Sie nicht zu schnell. Alkohol wird in der Leber nur nach und nach abgebaut. Bei schnellem Trinken entsteht rasch eine hohe Promillekonzentration.
  • Nach jedem alkoholischen Getränk sollten Sie ein Glas natriumreiches Mineralwasser trinken und so die Flüssigkeitsbilanz verbessern.
  • Trinken Sie gesüßte alkoholische Getränke z. B. Cocktails, nur in Maßen. Zucker beschleunigt die Aufnahme des Alkohols in die Blutbahn.
  • Vor dem Feiern und Trinken bildet eine gesunde vitamin- sowie mineralstoffhaltige Ernährungsweise mit viel Gemüse, Obst, Vollkornprodukten, Käse und Quark eine gute Grundlage und "Katerprophylaxe".
  • Bleiben Sie bei einer Alkoholsorte, da das Durcheinander an Getränken einen Brummschädel garantiert.
  • Meiden Sie die dunklen Getränke, wie Rotwein, Brandy, Cognac und Whisky. Denn die verursachen den ärgsten Brummschädel. Greifen Sie lieber zu Weißwein, Schnaps, Korn oder Wodka.
  • Knabbern Sie Chips, Nüsse und Salzstangen um den, durch den Alkohol bedingten Verlust an Mineralien auszugleichen.
  • Verzichten Sie außerdem soweit wie möglich auf das Rauchen, denn Nikotin und Alkohol haben zusammen eine verheerende Wirkung Damit sollten Sie für die nächste Feier gerüstet sein. Und falls doch irgendwas schief ging, versprechen alt bewährte Hausmittel Linderung am Morgen danach.

Was hilft nun gegen den Kater?

  1. Ursächlich für das Unwohlsein am nächsten Morgen ist übermäßiger Flüssigkeitsverlust. Daher ist das erste Mittel der Wahl, dem Körper ausreichend Flüssigkeit wieder zuzuführen.
  2. Frische Luft und Wechselduschen bringen nach einer durchzechten Nacht den Kreislauf in Schwung.
  3. Essen Sie (ausnahmsweise) vor oder während des Alkoholkonsums fettige und eiweißreiche Lebensmittel, da dies die Resorption vermindert. Teile des Alkohols werden durch längere Verweildauer im Magen bereits dort abgebaut. Der verbleibende Alkohol wird somit vermindert im Darm resorbiert und gelangt nicht im vollen Umfang ins Blut. Zum Frühstück sollen Äpfel die Übelkeit bekämpfen und munter machen. Rote-Beete-Saft unterstützt ebenso wie Artischockensaft (bzw. eingelegte Artischockenherzen) die Leber und damit die Entgiftung des Körpers. Pu-Erh-Tee soll ebenfalls helfen.
  4. Bei den ersten Anzeichen von Hunger am nächsten Morgen nehmen Sie eine leichte Mahlzeit (zum Beispiel einen eingelegten Salzhering) zu sich. Das so genannte Katerfrühstück sorgt für Nachschub an Elektrolyten. Sollten Sie aber wiedererwartend Bärenhunger verspüren, dann hilft eine kräftige Bouillon zu einem deftigen Frühstück mit Rollmops, sauren Gurken, Vollkornbrötchen und viel frischem Obst optimal, um den Salzverlust und besonders die Mineralstoffe im Körper zu ersetzen.
  5. Eine amerikanische Kopfschmerz - Expertin empfiehlt als „Wundermittel" gegen den Alkoholkopfschmerz Honig. Der Katerkopfschmerz entsteht bei schnellen Veränderungen des Alkoholspiegels. Fruktose tritt mit dem Alkohol in einen „Stoffwechselwettbewerb". Der Alkoholspiegel sinkt somit langsamer und der stechende Schmerz bleibt aus.

Und wenn die alten - bewährten Hausrezepte nicht anschlagen wollen, dann gibt's für den Morgen danach auch Hilfe aus der Apotheke.

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Hilfe aus der Apotheke:


 





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